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 60 Jahre Bundeswehr im Münsterland

 

Autor: Jürgen Dreifke

 

Zusammenfassende und erweiterte Darstellung anlässlich eines Bildervortrages für das sicherheitspolitische Seminar der Kreisgruppe Münster des Reservistenverbandes, gehalten am 7.11.2015 in der Akademie Biggesee

 

Einführung

 

In der Regel befassen wir uns in der sicherheitspolitischen Arbeit mit der Zukunftsentwicklung unserer Streitkräfte. Diesmal soll ein Beitrag zur Traditionspflege geleistet werden. Die Rolle der Streitkräfte bei der Bewahrung von Frieden durch Verteidigungsfähigkeit wird heute in der „Zivilgesellschaft“ wenig erinnert, Wer, wenn nicht die Reservisten, sollten zur Pflege dieser Tradition verpflichtet sein.

 Die Informationskompetenz von Reservisten ist gefragt. Oft werden in der Öffentlichkeit Fragen nach der „Bundeswehr damals“ gestellt. Die Wiederentdeckung der Landes- und Bündnisverteidigung lässt alte Strukturen in neuem Licht erscheinen und macht sie wieder interessant.

 Die Aufrechterhaltung von Frieden und äußerer Sicherheit gehört zu den elementaren Aufgaben einer staatlichen Ordnung und setzt umfangreiche Mittel und Maßnahmen voraus. Die Politik und Gesellschaft  waren nicht ohne Kontroversen zu dem Thema, aber bei der Mehrheit herrschte immer Konsens, dass zur Friedenswahrung auch militärische Vorbereitungen gehören. Die Bundesrepublik lag für ca. vier Jahrzehnte an der Nahtstelle der Blöcke und beherbergte ca. 900.000 aktive Soldaten auf ihrem Territorium, deren Zahl sich in einem Spannungs- und Kriegsfall wohl verdoppelt hätte. Der Betrieb und die Ausbildung einer derartigen Streitmacht konnte und sollte vor den Augen der Öffentlichkeit nicht verborgen bleiben, was in der Gegenwart leider nicht mehr selbstverständlich scheint. Im Friedensalltag und beim Übungsbetrieb waren ständig Soldaten auf öffentlichen Straßen und im Gelände unterwegs.  Das Münsterland lag nicht an der vorderen Grenze des Verteidigungsraums, bildete aber mit den benachbarten rheinischen Regionen eine wichtige Verbindungszone  und beherbergte zahlreiche deutsche und alliierte Truppenteile und militärische Infrastruktur. So berichteten die Medien und öffentlichen Bekanntmachungen in schöner Regelmäßigkeit über militärische Übungsaktivitäten, die heute Geschichte sind und deshalb auch einmal Gegenstand lokalgeschichtlicher Betrachtungen sein sollten.

Die vorliegende Betrachtung stützt sich auf eine Vielzahl von eigenen Beobachtungen und ausgewerteten Quellen in Monographien, Truppenchroniken, Zeitungen und Zeitschriften. Das Bild- und Kartenmaterial ist vorwiegend eigener Herkunft. Dabei wurde den eigenen Fotos, die oft als Schnappschüsse ohne Publikationsabsicht entstanden  sind, der Vorzug vor professionelleren Aufnahmen aus fremden Quellen gegeben.

 

Textdatei (Stand 10.1.2016)

 

Textdatei mit Fotos und Grafiken (Stand 18.1.2016)

 

Bilder und Karten

 

 

Bei der  Zusammenstellung der Dateien waren die Fotos, Materialien  und Informationen einer Reihe von Personen sehr hilfreich:

"Dragoner" (Bundeswehr 1989), Manfred Tegge (Relikte in Niedersachsen), Jens Schleck (www.etnp.de), Peter Rottmann  (Traditionsverband Logistik Rheine) , Werner Peine (Traditionsverband Logistik Rheine), Alexander Irmer, Bernhard Schnieders, Alexander Marx, Jörn Halberstadt, Rolf D. Goerigk (www.nikesystem.de), Otto Welz, D. Döbrich, W. Stöhr, Walter Elkins (www.usarmygermany,com), Klaus D. Loehnert

"Westfälische Nachrichten"  und Lokalzeitungen "Die Glocke"(Oelde) "Dülmener Zeitung" Bocholt Borkener Volksblatt", 

 

Bei der fortlaufenden Durchsicht und Überarbeitung der Ausarbeitungen fallen immer wieder Korrekturen und Ergänzungen an. Diese Aktualisierungen werden bei Bedarf in der folgenden Liste fortlaufend ergänzt:

 

S. 4:  Es fehlt bei der Aufzählung der Divisonen des II. Korps  bis 1970 die  4. Panzergrenadierdivision, neben der 10. und 12. Panzerdivision und der Gebirgs- und Fallscschirmdivsion

S. 9: Es fehlt bei der Aufzählung der Brigaden des Heerestruppenkommandos 2002 - 2007 die Heeresflugabwehrbrigade